Gatower-Theater-Sommer

Im Zeitraum vom 23.08. bis zum 30.08.2024 planen wir ein internationales Theaterfestival in Gatow.

Die Idee und das Ziel ist es, kleine unabhängige Theatergruppen, Musikgruppen oder Zirkusartisten, moderne Tanzgruppen aus der gesamten Europäischen Union einzuladen, um gemeinsam mit unseren Nachbarn in Gatow eine Woche lang zu leben und künstlerisch aktiv zu sein. Jede dieser Gruppen wird Theaterworkshops mit den Anwohnern durchführen, um eine enge Verbindung zwischen der Kunst und unserer Gemeinschaft zu schaffen.

Dafür stecken wir gerade „knietief“ in den Vorbereitungen. Unsere Vision: Gatow an diesen Tagen in ein Zentrum für Theater & Street-Art zu verwandeln – mit tollen, internationalen Performances, Workshops, Musik & vielem mehr.

Wir sind fest davon überzeugt, dass Kunst und Kultur eine wertvolle Möglichkeit bieten, Menschen zusammenzubringen, voneinander zu lernen und die Vielfalt unserer Welt zu schätzen. Die Aufführungen der Theaterstücke werden an verschiedenen Orten in Gatow stattfinden: auf den Straßen, an der Windmühle, in Schulen, an der Feuerwehr, im Nachbarschaftshaus an der Havel und in den Wirkungsstätten des Gemeinwesenverein Heerstraße Nord.

Unser Ziel ist es, das Theaterfestival in Gatow zu etablieren, es jedes Jahr in Spandau und Gatow stattfinden zu lassen und so eine neue festliche Tradition zu schaffen.

Die Künstler:

Sie ist eine Choreografin, Tanzkünstlerin und Pädagogin mit Sitz in Athen. Sie hat mit renommierten Choreografen und Tanzin-stitutionen weltweit zusammengearbeitet.

Als Gründerin der Kompanie “Athanasia Kanellopoulou Performing Arts” lässt sie sich in ihrem Bewegungsstil von der Komplexität der
menschlichen Natur inspirieren. Neben der Schaffung und Choreografie internationaler Werke unterrichtet sie in renommierten Tanzakademien weltweit.

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aus der Türkei

Şebnem ist eine moderne Tänzerin aus der Türkei. Sie hat an der Mimar Sinan Fine Arts University, der London Contemporary Dance School und dem SUNY Purchase College in New York studiert.

Sie hat an zahlreichen nationalen und internationalen Festivals als
Choreografin und Performerin teilgenommen. Ihr aktuelles Projekt, “Fuse”, ist eine improvisierte Performance, die Bewegung, Farben und Klänge kombiniert und zwischen zwei und acht Stunden dauern kann.

Iris Siegfried (Gesang und Violine) und Olga Shrygunova (Klavier) sind ehemalige Mitglieder von Salut Salon. In ihrem Programm “Democratia” spielen sie Werke von Beethoven, Mozart, Rachmaninov, Piazzolla und Silvestrov und thema-tisieren Liebe, Demokratie und klassische Musik. Beide Musikerinnen sind weltweit in großen Konzertsälen aufgetreten und unterstützen regelmäßig Musiker aus der Ukraine sowie Bildungsprogramme für Kinder und
Jugendliche. Olga ist auch für ihr Duo Klaviriki bekannt, das das jüngste Publikum begeistert.

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aus Deutschland

Theater Berlin’ ist eine gemeinnützige Gemeinschaft, die 2021 in Berlin gegründet wurde und sich international den
zeitgenössischen darstellenden Künsten widmet. Sie konzentrieren sich darauf, kreative und qualifizierte Projekte zu entwickeln, die die Grenzen des
Theaters herausfordern.

“Du bist schöner als Istanbul”: Drei Frauen einer Familie: Das Stück erzählt die Geschichte von Großmutter, Tochter und Enkelin, mit Istanbul im Hintergrund. Eine Geschichte von fünfzig Jahren mit verschiedenen Generationen, verschie-denen Häusern, Schweigen, inneren Stimmen, was erzählt werden kann, was nicht erzählt werden kann…

aus Frankreich

Léo ist ein multidisziplinärer Künstler aus Kanada und Frankreich, der in Berlin lebt. Er hat 2021 seinen Abschluss in Akupunk-turtherapie am Collège de Rosemont in Montreal gemacht und sich auf Zirkus und Balance spezialisiert. Als Solokünstler widmet er sich dem Handstand und der
Akrobatik und tritt in Berliner Cabarets, Clubs und Festivals auf, sowie in Zusam-menarbeit mit lokalen Zirkuskompanien.

Sein Schaffen vereint zeitgenössischen Zirkus, Tanz, visuelle Kunst und politische Gesundheitsfürsorge-Themen,
während er stets danach strebt, zu lernen, seine Fähigkeiten zu perfektionieren und neue kreative Wege zu erforschen.

aus Spanien

Clara Gracia ist eine spanische Künstlerin und Mitbegründerin von DANZANKÓ, einem
Kollektiv für Stelzentanz mit Esther Geyer und Anna Vilhelmiina Peltola. Sie haben Stipendien für die Entwicklung neuer Techniken im Stelzentanz erhalten. Bekannt sind sie für ihre Produktion “DisTouched” , die auf internationalen Festivals gezeigt wurde.

Clara ist auch an “MNEMOLAND” beteiligt, einer interaktiven Performance über Träume und Migration, unterstützt vom
Fonds Darstellende Künste des Bundes.

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Anton und Franziska sind ein Künstlerduo,
das sich auf die Verbindung von Musik
und Poesie spezialisiert hat.

In ihrem Konzert präsentieren sie eine einzigartige Mischung aus russischen, deutschen und türkischen Gedichten, die sich mit dem Konzept des Friedens auseinandersetzen.

Ihr Programm wird durch sorgfältig ausgewählte Texte und einen beeindruckenden Trailer ergänzt.

Lara Narin und Istanbul Collect sind eine Künstlergruppe, die Musik und Theater vereint. Lara Narin, mit Erfahrung in unab-hängiger Musik und Theater, führt die Gruppe an.

Gemeinsam bieten sie Konzerte an, die ein kulturelles Kaleidoskop aus Liedern umfassen, von klassischen Musical Songs über Jazz bis hin zu modernen Interpretationen armenischer Volkslieder und beliebten türkischen Liedern. Darüber hinaus leiten sie Workshops, in denen sie die Verbindung zwischen musikalischen Klanglandschaften und Texten von Shakespeare erforschen und so die transkulturelle Kommunikation durch Kunst fördern.

Die “Choo Choo Bande” ist ein Trio,
das von Oskar Schlemmers
musikalischem Clown der 1920er
Jahre und Jazz inspiriert ist. Sie
spielen mit zeitgenössischen
Erwartungen an das Clowneske und
experimentieren mit Bühnenformen
der Bauhaus-Bewegung. Geleitet von
Regisseur Andreas L. Maier,
verkörpern Cox Ahlers, Franziska
Pack und Erik A. Werner körperliche
Extreme und erforschen auf absurde
Weise Grenzen in ihrem
Zusammenspiel, der Architektur und
dem Kontakt zum Publikum.

aus Deutschland

Ist ein Duo aus dem Musiker und Performer Anton Berman und der Schauspielerin und Performerin Franziska Krol, die sich auf musikalische Performances für Kinder fokussiert haben. Wir performen Geschichten bilingual als Mutter -sprachler’innen, in deutscher und russischer Sprache, und erzählen diese durch Körper, Gesang, Sprache, mit Instrumenten und das als permantentes Mittel.

Sprache wird zur Musik. Der Inhalt zu einem Rhythmus. Und Rhythmus zu einem theatralen Vorgang. Wir wollen den Kindern Freude an Musikalität, Bewegung, dem Performen und der sparten über-greifenden Kunst im Allgemeinen – Theater & Musikperformance – vermitteln. 

aus Japan

Das Theater NADI ist ein Ensemble aus TänzerInnen und SchauspielerInnen und wurde 2004 von dem Pantomimen und Schauspieler Steffen Findeisen sowie der japanischen Schauspielerin Noriko Seki gegründet. In ihren Arbeiten verbinden sie poetische Gesten und rituelle Masken mit tänzerischen Elementen.

Es entwickelt eine einzigartige körperliche Ausdrucksform durch poetische Gesten, rituelle Masken und erzählende Bilder.

Ihre aktuelle Produktion „Kyo Shu – Briefe nach Hause“ ist ein Bewegungstheater mit
Masken und Musik, in dem Noriko Seki
Fragen über Heimat und Lebenskraft
durch eine Zeitreise erforscht, begleitet
von improvisatorischer Musik.

aus Deutschland

Geleitet von Luka Kastelics musikalischer
Vision, ist blackwood.street ein kollaboratives Projekt mit Lenny Rehm am Schlagzeug, Chris Sergeant am Bass und Arseny Rykov am Klavier.

Inspiriert von den souligen Klängen von Marquis Hill und Makaya McRaven, verbinden Lukas Kompositionen zeitgenössischen Jazz mit Einflüssen von Broken Beat, Hip Hop und Soul und schaffen einzigartige Stücke, die Emotionen vermitteln und Geschichten erzählen.

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Die Wahl des Themas “Theater Vielfalt” ist für uns von besonderer Bedeutung angesichts der Herausforderungen, vor denen wir heute stehen: Die Auswirkungen von Corona, der Ukraine-Krieg, Zuwanderung und Inflation haben die Unsicherheit und Isolation in unserer Gemeinschaft verstärkt.

Mit Kunst und Kultur können wir in diesen Zeiten ein starkes, verbindendes Gegengewicht setzen.

Wir möchten, dass die Bewohner rausgehen, zusammenkommen, neue Menschen kennenlernen, aktiv werden und sich in neuen Kulturen und Kunstformen ausprobieren und weiterentwickeln. Gemeinsam können wir Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit bekämpfen und unseren Horizont erweitern.